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Blog
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CONSUL : Kurzbericht von der 1. Deutschen Benutzertagung CONSULCon 07.04.22 , Würzburg
Eindrücke / Wichtiges für Bochum
(Sobald weitere Infos vorhanden , Folien etc werden die hier eingetragen)
- zu den Teilnehmern (soweit mitbekommen)
ca 20. vor Ort + bis zu 40 online ! :- CONSUL-Gruppe von Mehr Demokratie (Veranstalter)
- BB-Gruppe / BB-Abteilung Stadt Würzburg (Veranstalter)
- CONSUL – Foundation / CONSUL – Developer
- Osnabrück, Detmold, Kiel , Castrop-Rauxel , Bad Belzig , München , Münchener Ini Nachhaltigkeit , …
- Bochum – INI : Netzwerk BB Thomas
- kurz für einen Vortrag : Digitalminister of Theiwan (toll was die dort machen)
- … ???
- sehr interessantes Programm
- vor allem sehr auf BürgerBeteiligung an sich ausgerichtetes Programm / viele Erfahrungsberichte
- Die Vorträge von :
- F.Reidinger : Warum beteiligen ,
- M.Schüpphaus : Leitlinien der Bürgerbeteiligung: Spielregeln für gelungene Partizipation
- B.Koch : Leitlinien für Bürgerbeteiligung in Kiel
sollten Pflichtlektüre für die Einführung werden …
- CONSUL war meistens nur (ein wichtiges) Randthema (außer in einer reinen Technik-Session)
- Es ging immer wieder um Hybride Beteiligung (online UND offline) und wie da CONSUL unterstützen kann
- Es gab immer wieder Beispiele von ECHTER BB insbes. bei ISEK Projekten
- Würzburg als neueste CONSUL-Kommune zeigte / erläuterte wie auch Referats übergreifend die BB mit CONSUL eingeführt wurde
- …
Einige Stichpunkte aus den Erfahrungen von Würzburg
- Ziel war es auch Umfrage-Ergebnisse draußen (für alle BürgerInnen sichtbar) zu präsentieren
- kleine lokal relevante Fragen draußen stellen z.B. Info-Dreieck
( mit Reiner Information / mit Tablett / mit Briefkasten ) - Gerät steht physisch im
- kleine lokal relevante Fragen draußen stellen z.B. Info-Dreieck
- hybride Abstimmung / hybride Informationssammlung durch BürgerInnen
- Diskussion : ob und wie eine Redaktion nötig ist
- Diskussion / Problem Mehrfachabstimmung — nur bei relevanten Fragen (Ausweis, NFC-Chip) / bei Einschätzungs- / Meinungs-Fragen nicht so wichtig / Prinzip der großen Zahl
- hybrides Bsp aus Bamberg mit Perso und Abgleich
- …
Weiterentwicklung CONSUL
- Einfachere Nutzung ==> weitere Barrierefreiheit
- Einfache Sprache
- …
- Vorhaben-Modul wurde aufgenommen
- nächstes Release im Sommer (z.Zt. 1.4.1)
CONSUL Con Programm

bzw als PDF : hier ;
Tagungs-Ankündigung : https://consul.mehr-demokratie.info/consulcon-22Links zu den youtube-Aufzeichnungen
- 07.04.22 , Hauptprogramm, Raum 1 : https://www.youtube.com/watch?v=bq3Dx5i1Q5w
- 07.04.22 , Raum 2 (breakout Session) : https://www.youtube.com/watch?v=W7O72jGZ128
- 08.04.22 , Hauptprogramm , Raum 1 : https://www.youtube.com/watch?v=s7Ic-SJMHl8
- 08.04.22 , Raum 2 https://www.youtube.com/watch?v=Gh8NfxjvB0w
Überblick interessante und wichtige Vorträge
(NICHT technisch sondern zu Bürger-Beteiligung):Key NoteSpeaker: Fabian Reidinger (Staatsministerium Baden-Württemberg)
Warum beteiligen ?- ( Stabsstelle der Staatsrätin für Zivilgesellschaft und BürgerBeteiligung)
- Youtube : https://www.youtube.com/watch?v=bq3Dx5i1Q5w ab 0:26:45

Hohe Beteiligung!?! Wie erzeuge ich Traffic auf der Plattform
- Speaker: Konrad Traube (Stadt Bad Belzig), Simon Strohmenger (Mehr Demokratie e.V.
- Youtube : https://www.youtube.com/watch?v=bq3Dx5i1Q5w ab 3:26:25

und

Leitlinien der Bürgerbeteiligung: Spielregeln für gelungene Partizipation – Beispiele aus der Praxis
- Speaker: Maren Schüpphaus (Münchner Initiative für Nachhaltigkeit), Bettina Koch (Stadt Kiel)
- Youtube : https://www.youtube.com/watch?v=bq3Dx5i1Q5w ab 4:25:00
- ( Sammlung von Leitlinien : Netzwerk Buergerbeteiligung : über 100 Leitlinien
https://netzwerk-buergerbeteiligung.de )

und

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CONSUL – Foren / Diskussionsplattformen
- Slack Chanel :
- Diskussions-Forum : https://community.consulproject.org/
- Kanban: https://github.com/orgs/consul/projects/1
- CONSUL DEMOCRACY Foundation : https://consulfoundation.org/
Weitere Links
- Consul Plattform zu CONSUL https://consul.mehr-demokratie.info/
- Deutsche Staedte und Projekte mit Consul https://consul.mehr-demokratie.info/consulprojekte
- Infomaterialien https://consul.mehr-demokratie.info/consulprojekte
- Die Webseite des Consul-Projekts : www.consulproject.org
- Ein Präsentationsbeispiel Demo-Seite : https://demo.consulproject.org/
- WDR5 Quarks Beitrag : Chancen der digitalen Demokratie (2021)
https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/quarks/hintergrund/audio-chancen-der-digitalen-demokratie-100.html - Hintergrund https://consul.mehr-demokratie.info/hintergrund
- Film
- zu Consul partizipendium.de CONSUL – Open Software für Bürgerbeteiligung
- Consul Bericht auf bo-alternativ (2021)
Digitale Bürger*innen-CONSULtation
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Städte und Initiativen unter CONSUL
- Bochum — noch nicht
- Bad Belzig
- Bamberg
- Bernkastel-Wittlich
- Castrop-Rauxel
- Detmold
- Erkrath (wohl demnächst)
- Flensburg
- Garmisch Patenkirchen
- Landkreis Vorpommern-Greifswald
- Mönchengladbach
- München Stadt
- Münchener Initiative Nachhaltigkeit
- Wittelsbacher Land
- Würzburg
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- Gemeinsam für eine starke Schule — CONSUL für Schulen
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- Diskussions- und Abstimmungsplattform der aufstehen Gruppen und der Aktiven der Basis!
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- sogar
German-Zero : DEUTSCHLAND SCHAFFT EIN GUTES KLIMA
Gemeinsam gestalten wir ein 1,5-Grad-Klimagesetz!
- Firma : StartNext Consul – gestalte deine Stadt!
Heute für die Stadt von morgen: mit digitaler Beteiligung gemeinsam in eine nachhaltige, enkeltaugliche und selbstbestimmte Zukunft.
Alle Deutschen CONSUL – Städte / Projekte : hier
- zu den Teilnehmern (soweit mitbekommen)
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Pad-Liste
Die Liste der Pad’s als Blog-Element um sie allen leichter Editierbar zugänglich zu machen
- Arbeits-Pad für neue interne Seite Pad der Netzwerk-Plenuns-Treffen
- Tagesordnung ( sonder plenum ): https://pad.riseup.net/p/NW_B%C3%BCFo__8-4-20…TO
- StadtFürAlle
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Keine echte Bürgerbeteiligung ohne frühzeitigen und kontinuierlichen Dialog auf Augenhöhe
Auf der Tagesordnung der Sitzung des Rates der Stadt Bochum am 30.01.2020 finden sich Bauvorhaben, zu denen Bürgerbeteiligungen erfolgt sind oder noch durchgeführt werden sollen, die sich nach Art und Umfang jeweils erheblich voneinander unterscheiden. Sämtliche Bauvorhaben sind Bestandteile des Wohnbauflächenprogramms, welches durch den Rat im Sept. 2018 beschlossen (siehe Vorlage Nr. 20181415) und mittlerweile aktualisiert (siehe Vorlage Nr. 20191481) wurde. Die Verwaltung hat die betroffene Bevölkerung vorab nicht über die Vorhaben informiert.
Im Verfahren zum Bebauungsplan Nr. 958 – Querenburger Straße (Vorlage Ratssitzung 30.01.2020 – Nr. 20193763) ist bereits bei der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung im Juni /Juli 2017 in der Bürgerversammlung sowie durch anschließende schriftliche Stellungnahmen mehrfach eine zweite Bürgerversammlung gefordert worden. Diese Forderung ist dann anlässlich der öffentlichen Auslegung Juni /Juli 2019 wiederholt worden.
Eine zweite Bürgerbeteiligung ist aber jeweils mit Verweis auf die Einhaltung der gesetzlich vorgesehenen Beteiligung abgelehnt worden.
Dabei verbietet das Baugesetzbuch keineswegs eine Beteiligung, die über die gesetzlich vorgeschriebene hinausgeht!
So hat der zuständige Bezirksbürgermeister in der Bürgerversammlung zum Bebauungsplan Nr. 862 – Neubebauung Markstraße/Stiepelerstraße im Mai 2019 eine zweite Bürgerversammlung nach Eingang der einzuholenden Gutachten zugesagt.
Für einen Dialog auf Augenhöhe, in dem sich die Betroffenen vor Ort ernst genommen fühlen können, reicht aber allein eine zweite Bürgerversammlung nicht. Ein solcher Dialog müsste bereits zu einem Zeitpunkt ansetzen, in dem noch kein Plankonzept erstellt ist.
Für eine Bebauung in Hiltrop/Gerthe soll nun das Rahmenplanverfahren Gerthe-Westvorgeschaltet werden. Die Verwaltung soll bereits im Vorfeld zum Bebauungsplan- verfahren mit der Bevölkerung vor Ort in Dialog treten. Nach der Verwaltungsvorlage (Nr. 20193889) für die Ratssitzung am 30.01.2020 hat das Moderationsbüro plan-lokal bereits einen ausführlichen Planungsprozess ausgearbeitet, der u.a. aufzeigt, wie die Öffentlichkeit bis zum Abschluss der Rahmenplanung beteiligt werden soll.
Aber auch hier tritt die Verwaltung zu spät mit der Bevölkerung in einen Dialog!
Nachdem das Wohnbauflächenprogramms 2018 bekannt geworden war, hat sich in Teilen der Gerther Bevölkerung sofort erheblicher Widerstand gegen eine Bebauung formiert. Dieser hat sich noch verstärkt, als erkennbar wurde, dass auch die beabsichtigte Rahmenplanung keinen Dialog auf Augenhöhe vorsehen sollte. Nachdem das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung mit einer Eingabe gemäß § 24 GO mehr Bürgerbeteiligung gefordert hat, will die Verwaltung den Gerther Initiativen nun einen festen Platz in dem als Kernstück des Planungsprozesses vorgesehenen Begleit- und Empfehlungsgremium einräumen. Dadurch allein ist aber noch kein kontinuierlicher Dialog auf Augenhöhe garantiert!
Vorgesehen sind zwar eine Online-Befragung zum Auftakt sowie 2 Planungswerkstätten und eine Abschlussveranstaltung jeweils mit Öffentlichkeitsbeteiligung – und damit weit mehr als gesetzlich vorgesehen. Ergebnisse der Gutachten sollen aber erst am Tag der 1. Werkstatt, Zwischenentwürfe der Planungsteams erst am Tag der 2. Werkstatt und die Entwürfe selbst erst am Tag der Abschlusspräsentation der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Unmittelbar im Anschluss an die Vorstellung soll dann jeweils die Möglichkeit der spontanen Stellungnahme eingeräumt werden.
Echte Bürgerbeteiligung sieht anders aus!
Ein Dialog auf Augenhöhe, in dem sich die Bürger*innen ernst genommen fühlen können, bedarf der Vorbereitung. Diese setzt nun einmal eine kontinuierliche Vorabinformation über die einschlägigen Unterlagen voraus.
Auch über eine Bebauung der Fläche Hattinger Straße / Hinter der Kiste ist die Öffentlichkeit vor Aufnahme in das Wohnbauflächenprogramm nicht informiert worden.
Erst durch Antworten der Verwaltung (Vorlage Ratssitzung 30.01.2020 – Nr. 20193895) auf Anfragen der Politik wurde bekannt, dass
- es bereits einen Workshop ohne Bürgerbeteiligung gegeben hat, in dem erste städtebauliche Ideen entwickelt wurden,
- die Ergebnisse aus dem Workshop bereits im November 2019 im (nicht öffentlich tagenden) Gestaltungsbeirat präsentiert wurden und
- auf Grundlage der Empfehlungen des Gestaltungsbeirats der Entwurf weiter konkretisiert werden soll.
Die Beteiligung der Öffentlichkeit soll dann nach Vorlage des städtebaulichen Konzepts in den zuständigen politischen Gremien im Rahmen einer frühzeitigen Beteiligung erfolgen.
Ein Dialog mit den Betroffenen soll offensichtlich wieder einmal nur im gesetzlich vorgegebenen Rahmen erfolgen. Aufgrund der Ergebnisse der mit der Verwaltung 2019 geführten Gespräche und angesichts der ersten Erweiterungen der gesetzlich vorgesehenen Öffentlichkeitsbeteiligung in den Verfahren zur Neubebauung Markstraße/Stiepelerstraße und zum Rahmenplan Gerthe-West glaubte sich das Netzwerk da in Bochum bereits einen kleinen ersten Schritt weiter hin zu echter Bürgerbeteiligung.
Baubeginn soll auf der Fläche Hinter der Kiste erst 2023 sein. Es würde also durchaus noch eine Chance für einen – wenn auch verspätet eingeleiteten – Dialog bestehen. Verwaltung und Politik müssten es nur wollen!
Oberbürgermeistere Eiskirch hat in seinem Grußwort zum Jahreswechsel 2019/2020 dazu aufgerufen, gemeinsam mehr Demokratie durch mehr Bürgerbeteiligung zu wagen. Dieser Aufruf muss aber auch umgesetzt werden. Ansonsten werden sich in betroffenen Stadtteilen wohl auch im Kommunalwahljahr 2020 weitere Bürgerinitiativen formieren, die frühzeitigen und kontinuierlichen Dialog auf Augenhöhe fordern.
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Netzwerk macht Eingabe nach § 24 GO zur Bürgerbeteiligung im Rahmenplanverfahren „Gerthe-West“
Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Nadja Zein-Draeger anlässlich der Beschlussvorlage der Verwaltung Nr.: 20193889, mit der ein Beschluss über die Kenntnisnahme des Fahrplans zum Verfahrensablauf der Rahmenplanung „Gerthe-West“ und die Zustimmung nach der Hauptsatzung zu der vorgeschlagenen Zusammensetzung und Besetzung des Begleit- und Empfehlungsgremiums erbeten wird:
Netzwerk macht Eingabe nach § 24 GO zur Bürgerbeteiligung im Rahmenplanverfahren „Gerthe-West“
Nachdem die Bezirksvertretung Nord zu der Beschlussvorlage bereits am 14.01.2020 angehört worden ist, soll die Verwaltungsvorlage am 21.01.2020 im Ausschuss für Strukturentwicklung und am 22.01.2020 im Haupt- und Finanzausschuss vorberaten werden, bevor sie dann am 30.01.2020 im Rat zur Entscheidung steht.
Bekanntlich stehen das Referat für Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Bochum, der Stadtbaurat und weitere Teile der Verwaltung mit dem Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung seit Dezember 2018 im Gespräch, um ein Format für frühzeitige Bürgerinformation und echte Bürgerbeteiligung in Bochum zu installieren. In dem zuletzt im Dezember 2019 durchgeführten Gespräch zeichnete sich ein positiver Verlauf der gemeinsamen Überlegungen zur Bürgerinformation und -beteiligung ab.
Hierzu passte, dass Oberbürgermeister Eiskirch in seinem Grußwort zum Jahreswechsel 2019/2020 die Bochumer*innen aufgerufen hat, dass neue Jahr optimistisch anzugehen und gemeinsam mehr Demokratie durch mehr Bürgerbeteiligung zu wagen.
Nach Bekanntwerden der Beschlussvorlage 20193889 sowie einem Artikel in der WAZ vom 16.01.2020 (Titel: Bebauung soll reduziert werden) hat der Optimismus des Netzwerks hinsichtlich mehr Bürgerbeteiligung in 2020 bereits den ersten Dämpfer erhalten.
Nach Schilderungen von Mitgliedern der Bürgerinitiative Gerthe-West-so nicht! haben Mitglieder der Bezirksvertretung Nord in der Anhörung gefordert, dass nur Bürger*innen beteiligt werden sollen, die dem Projekt positiv gegenüberstehen würden. Die Initiative soll offenbar nicht beteiligt werden.
Bereits durch die ohne vorherige Information und Beteiligung der betroffenen Bevölkerung erfolgte Aufnahme von Gerthe-West in das Wohnbauflächenprogramm und die nachfolgende Beschlussfassung zur Aufstellung eines Rahmenplans Gerthe-West hat sich in Gerthe/Hiltrop das Gefühl verbreitet, übergangen und nicht ernst genommen zu werden. Der im August 2019 von Urban.NRW durchgeführte Spaziergang hat bei den Gerther Bürger*innen die Frustration noch verstärkt.
Nun soll die Gruppe, die in 8 Monaten 5.000 Unterschriften gegen eine Bebauung gesammelt hat, nach der Vorstellung von Mitgliedern der Bezirksvertretung Nord einfach ausgegrenzt werden. Die Teilnahme an dem als Kernstück der Bürgerbeteiligung gedachten Begleit- und Empfehlungsgremium soll ihr verwehrt werden. Dabei soll die Zusammensetzung dieses Gremiums nach der Verwaltungsvorlage eigentlich garantieren, dass alle Interessen in der planerischen Abwägung berücksichtigt werden und am Ende der Planung ein möglichst breiter Konsens besteht. Zu diesen Interessen gehört nun einmal auch die durch 5.000 Unterschriften bereits artikulierten Haltung gegen eine Bebauung.
Die Nichtbeteiligung der Bebauungsgegner stellt einen eklatanten Mangel bei der Zusammenstellung des Begleit- und Empfehlungsgremiums dar.
Das Netzwerk will mit seiner Eingabe nach § 24 GO erreichen, dass in Gerthe doch noch eine konstruktive Bürgerbeteiligung durchgeführt wird, die nicht als Alibiveranstaltung abgetan werden kann.
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08.01.20 NetzwerkTreff Tagesordnung (18.30-20.30) BHF Lang
TO-Vorschlag für das Netzwerk-Treffen am 08.01.2020, 18.30 Uhr im Kino Endstation (Bhf Lgdr)
Ergänzungen bitte sowohl hier und mit e-mail über den großen Verteiler versenden.TO
- Bericht – Bradke Gespräch (?? NZ , WM , AW , ??)
- Ergebnis Förderantrag — wie weiter
- es gibt eine neue Ausschreibung :
Bewerbungen für die zweite Förderrunde sind vom 7. Januar bis 31. März 2020 möglich ( https://www.foerderfonds-demokratie.de/startseite ) - noch mal versuchen ? !!
- es gibt eine neue Ausschreibung :
- Gespräch 12.02.20
- Initiative Hinter der Kiste (Wolfgang)
weitere Infos siehe Seite Hinter der Kiste - Gerthe West , neue Infos / Aktivitäten
- Weitere Aktivitäten — „Jahres“-planung
- neuer Förderantrag
- direkter Antrag bei der GLS : http://ikmo-berlin.de/foerderung/gls-treuhand/
( … Demokratie, bürgerschaftliches Engagement , … )
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WAZ-Forum Politik „Klimanotstand“ (14.11.2019)
Im Rahmen des WAZ-Forum Politik am 14. November 2019 wurde Nadja Zein-Draeger vom Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung als Gast auf dem Podium gebeten, ein Statement zum Thema Klimanotstand in Bochum abzugeben.
Das Statement veröffentlichen wir an dieser Stelle; ein umfassendes Statement des Netzwerks veröffentlichen wir in Kürze auf diesen Internetseiten.“
Im Rahmen dieses WAZ-Forum Politik zum Klimanotstand in Bochum möchte ich beispielhaft die beiden Klimaaspekte Mobilität und Freiflächenverbrauch betrachten und mit dem Thema Mobilität beginnen.
Mobilität
Bochum ist seit 2016 Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte und Gemeinden in NRW. Im Zuge dieser Mitgliedschaft hat sich Bochum zum Ziel gesetzt bis zum Jahr 2030 den Anteil von Radfahrern von heute 5 % auf 20 % und den Anteil des ÖPNV von 16% auf 20% zu steigern.
Außerdem hat Bochum in diesem Jahr das Leitbild Mobilität verabschiedet. Die Politik signalisiert in diesem Leitbild, den Verkehr zunehmend auf die umweltfreundlichen Verkehrsmöglichkeiten umlagern zu wollen. Das Radwegenetz soll für den Alltagsverkehr durch Radfahrstreifen und Schutzstreifen fit gemacht werden. Und um den Umbau und die Unterhaltung von Radwegen auch unabhängig von Straßenbaumaßnahmen zu gewährleisten, sollen Haushaltssätze erhöht werden.
Dem entgegen steht, dass auf Seite 8 des Leitbildes von der Herausforderung die Rede ist, bei knappen Kassen die Infrastruktur und den Betrieb des ÖPNV mindestens auf den heutigen Stand zu halten – das kann nicht ausreichen! Auch ist hier die Rede davon, dass der „Motorisierte Individualverkehr“ auch 2030 und darüber hinaus seine hohe Bedeutung beibehält. Das klingt nach Resignation nicht nach einer Zukunftsperspektive unter dem Klimanotstand!
Jetzt wurde bekannt, dass der VRR die Ticketpreise erhöht – das ist das falsche Signal, wenn man die Menschen dazu bringen möchte vom Auto auf den ÖPNV umzusteigen. Ich bin sehr gespannt, ob der jetzt anstehende Fahrplanwechsel die dringend benötigten Optimierungen in der Vernetzung, in der Taktung und Durchdringung auf den Weg bringt.
Der vergessene Radstreifen auf der neuen Brücke der Wittener Straße hat die Verweigerung eines durchgehenden Radstreifens auf der Wittener Straße ins Licht gerückt. Auf die Radfahr-Mängeltour am 02.11.2019 folgte eine am 11.11. in der WAZ veröffentlichte Pressemitteilung der SPD, die als Bekenntnis zur autogerechten Stadt Bochum zu verstehen ist. Die Forderung, dass die Radfahrer einen Umweg über die Südumgehung nehmen sollen, zeigt aus meiner Sicht, wie wenig ernst es die SPD damit nimmt, Radfahren in Bochum alltagsfähig zu machen.
Der Blick nach Dortmund, wo in den nächsten Jahren hohe finanzielle Mittel für den Ausbau eines Radwegenetztes aufgewendet werden, zeigt, wie es auch gehen kann.Der Umstieg auf umweltfreundliche Verkehrsalternativen kann nur gelingen, wenn
- der ÖPNV sich als preiswerte und praxistaugliche Alternative zum Auto darstellt, auch wenn er nie so komfortabel sein wird wie das eigene Auto.
- Radfahren und zu Fuß gehen in Bochum deutlich einfacher und sicherer wird.
- ich als Bürger das, was ich für das tägliche Leben benötige auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad gut erreichen kann.
Flächenverbrauch für Wohnungsbau
Zum Thema Flächenverbrauch möchte ich zunächst in den Koalitionsvertrag zwischen SPD und GRÜNEN (Bochum Perspektiven 2020) blicken:
Hier heißt es auf Seite 22
„Grünzüge, Landschaftsschutz- und Naturschutzgebiete werden grundsätzlich von Bebauung freigehalten. Andere Freiflächen, die für Bebauung in Anspruch genommen werden, sollen anhand einer auf Ökopunkten basierenden Bilanz kompensiert werden.“
…
„… die Neuversieglung von Flächen soll bis 2030 auf null gesenkt werden … Flächenrecycling und die Bebauung von Baulücken haben Vorrang vor der Inanspruchnahme neuer Flächen“
Auf Seite 24 heißt es weiter
„Havkenscheid / Feldmark
Mit den Planungen für Havkenscheid und Feldmark haben SPD und Grüne eine langfristige Perspektive eröffnet. Hier sollen neue Quartiere die vorhandene Bebauung ergänzen, die eine Verbindung von Wohnen und Freiflächen unter Berücksichtigung von Energie- und Klimaaspekten schaffen.“
Widersprüchlich ist dabei, dass die Havkenscheider Höhe Landschaftsschutzgebiet und regional bedeutsamer Freiraum und die Feldmark regionaler Grünzug ist.Woher kommt die Aussage, dass Bochum 800 Wohnungen braucht?
Die Antwort findet man auf Seite 47 des Handlungskonzepts Wohnen: Man hat sich trotz tendenziell weiter sinkender Einwohnerzahlen auf eine sogenannte Wachstumsvariante geeinigt, die auf die Zuwanderung von Menschen aus benachbarten Kommunen setzt.Die Wohnungs-Leerstandsquoten in Bochum liegen heute bei 2,8 %. Bei Leerstandsquoten kleiner 2 % sprechen Experten von Wohnungsnot, bei Quoten größer 3 % von einem Überangebot.
Die Leerstandsquoten werden mit der Stromzähler-Methode ermittelt, die jedoch sehr ungenau ist, weil sie nur die Wohnungen erfasst, in denen gerade kein Strom verbraucht wird.
Wohnungen, die vom Stromnetz dauerhaft abgeklemmt sind, werden nicht erfasst.
Es ist also naheliegend, dass die tatsächliche Wohnungs-Leerstandsquote höher ist als 2,8% und wir in Bochum vielleicht schon ein Wohnungsüberangebot haben.
Das passt auch zu einer vor einiger Zeit veröffentlichten IW-Studie, nach der Bochum bereits heute einen Wohnungsüberhang von 28 % hat.Im September 2018 ist das sogenannte Wohnraumflächenprogramm vom Rat der Stadt Bochum verabschiedet worden.
Es werden 33 Flächen für die Bebauung mit neuem Wohnraum behandelt; die Gesamtfläche beträgt 104 ha.
Zur Orientierung: ein ha ist ungefähr so groß wie ein Fußballfeld.
Ich möchte hier einmal darstellen, welche Umweltqualitäten diese Flächen haben:- 51,4 ha – also etwas mehr als die Hälfte der Gesamtfläche sind reine Freiflächen.
- 42 % sind teils Freiflächen, teils vorgenutzte Flächen
- 38 % dieser Flächen haben ausgewiesene Klimafunktionen.
- Auf 44 % wachsen Bäume mit unterschiedlichen Flächenanteilen.
Auch in der von Frau Dr. Steinrücke erarbeiteten Klimafunktionskarte sind einige der Flächen aus dem Wohnbauflächenprogramm gekennzeichnet:
- 8.6 ha liegen bereits heute in einer sogenannten Hitzeinsel.
- 55.5 ha liegen in unmittelbarer Nachbarschaft einer bereits bestehenden Hitzeinsel. Ihre Bebauung wird den bereits heute bestehenden Hitzeinseln sicher nicht guttun.
- 8,8 ha haben eine wesentliche Bedeutung für die Belüftung von Stadtteilen – hier sollte laut Klimaanpassungskonzept auf eine Bebauung verzichtet werden.
- Genauso wie auf 5,6 ha von Flächen aufgrund der Entwässerungsproblematik bei Starkregen auf eine Versiegelung verzichtet werden sollte.
Vor dem Hintergrund einer eher hohen oder vielleicht sogar zu hohen Wohnungs-Leerstandsquote, der Umweltrelevanz der im Wohnbauflächenprogramm betrachteten Flächen und dem in diesem Sommer ausgerufenen Klimanotstand muss man sich schon fragen, ob die Politik die Entscheidung, neuen Wohnraum überwiegend auf Freiflächen für neue Bochumer Bürger zu bauen, nicht überdenken muss.
Braucht Bochum wirklich dringend neue Wohnungen im Sinne von zusätzlichen Wohnungen auf der grünen Wiese oder nicht eher im Sinne von anderen – günstigen Wohnungen?
Ich möchte Sie zu einem kleinen Zahlenspiel einladen:
Zwischen 2000 und 2010 hat Bochum einen Bevölkerungsrückgang von fast 30.000 Menschen zu verzeichnen. Somit müsste sehr viel Wohnraum freigezogen worden sein und für eine neue Nutzung bereitstehen.
Unter Berücksichtigung bestimmter Annahmen, wie z.B. dass 50% des freigezogenen Wohnraums unwiderruflich verloren gegangen ist und im Schnitt 1,87 Personen in einer Wohneinheit wohnen, komme ich zu dem Ergebnis, dass weit mehr als 6000 Wohnungen einer neuen Nutzung zugeführt werden könnten. Damit könnte man mehr als 7 Jahre lang die politisch gewollten 800 Wohnungen pro Jahr bauen bzw. sanieren.In Bochum gab es 2017 166 Schrottimmobilien – ein weiteres Potential für nutzbaren Wohnraum, das sich vielleicht mit einem Teil des gerade geschätzten Potentials überschneidet. Wie in der letzten Woche bekannt wurde, geht die Stadt Gelsenkirchen das Thema Schrottimmobilen nun sehr energisch an und will auch vor Enteignungen nicht zurückschrecken.
In den letzten Jahren habe ich den Eindruck gewonnen, dass die Entwicklung von Wohnraum im Bestand offensichtlich von großen Teilen der Politik und der Stadtverwaltung nicht gewünscht ist:
- Die Verwaltung argumentiert mit Personalengpässen, weshalb sie nicht so viele einzelne Bebauungspläne bearbeiten könne.
(Hingegen werden häufig Bebauungspläne von Gewerbegebieten geändert, um zu verhindern, dass sich dort bereits ansässiger Einzelhandel vergrößert.) - Der Stadtbaurat will „keinen Häuserkampf“.
- Für Großinvestoren ist es logistisch und finanziell attraktiver auf der grünen Wiese Wohnraum entstehen zu lassen als punktuell im Stadtgebiet.
- Die Stadt generiert Einnahmen durch den Verkauf der großen Freiflächen an Großinvestoren.
Was gebaut wird, sind sehr viele Ein- und Zweifamilienhäuser oder Mehrfamilienwohnungen im „gehobenen Segment“, denn bei Kaufpreisen von 200.000 € pro 500 qm Bauland kann sich der Investor günstigen Wohnraum gar nicht leisten, wie auch der Mieterverein in seiner letzten Zeitschrift veröffentlicht hat.
Auch wird seitens der Politik und der Verwaltung immer wieder darauf hingewiesen, dass niemand gezwungen werden kann, seinen Wohnraum auf dem Markt zur Vermietung anzubieten.
2017 gab es den Entwurf einer Zweckentfremdungssatzung, der die nötigen Hebel hierfür geboten hätte.
Vier der sechs Bochumer Bezirksvertretungen hätten sich diese Satzung gewünscht, eine Bezirksvertretung war unentschlossen. Der Rat der Stadt Bochum hat die Zweckentfremdungssatzung bedauerlicherweise mit großer Mehrheit abgelehnt.„
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14.11.19 NetzwerkTreff (MI 13.11.19) — Protokoll
Protokoll zu MI 13.11.19 (xx, xx.11.19)
Reguläres Monats-Treffen
Bitte an alle Beteiligten mit drüber zu sehen und evtl. zu korrigieren bzw. die Fehler zu mailen, sorry .
Anwesende :
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Ergebnisse / ToDo‘s
Thema Feststelltung Maßnahmen 1. * * 2. * * 3. * * 4. * * 5. * * 6. * * 7. * * Andrea geht hin 8. * * Brigitte geht hin 9. * Bitte um Ergänzungen / Berichtigungen
Für nicht Editier-Bereite (Compi-Dau’s) am besten unten im Kommentar; Es wirf dann eingepflegt -
13.11.19 NetzwerkTreff Tagesordnung (18-20.30) BHF Lang
TO-Vorschlag für das Netzwerk-Treffen am 13.11.2019, 18.15 Uhr im Kino Endstation (Bhf Lgdr)
Ergänzungen bitte sowohl hier und mit e-mail über den großen Verteiler versenden. Grüße Wolfgang
(versenden wir wieder per e-mail, weil noch nicht alle Mitglieder auf unserer internen Seite angemeldet sind.)
Liebe Grüße Wolfgang (und Thomas)TO
- WAZ-Forum 14.11.2019, 18.00 Uhr BWZ VHS-Forum Vorbereitung
- Fragen Liste die WIR vom Publikum aus an Nadja stellen sollten
- Hintergrund Doc / infos erlaeutern
- unser inhaltlicher schwerpunkt
- taktisches
- Immer wieder Gerthe-West! (weiteres s. unten)
- Teilnahme/Unterstützung FFF 13.12.2019, 14.00 Uhr nochmals Einladung (siehe unten)
- Vorbereitung Bradke Gespraech :
Verschiebung Vorbereitungsttermin für Bradtke-Gespräch 20.11.2018 / Aufteilung der Termine? - Gespräch mit Beteiligungs-AG von Stadt für Alle am 12.11.2019: Bericht
- Vorbereitung Bradtke-Gespräch am 11.12.2019, 16.30 Uhr
- Wer von Netzwerk und Stadt für Alle geht hin?
- Rollenverteilung? ,
- (Andrea) : Sachstand zur geplanten Veranstaltung mit der VHS im Rahmen des Bürgerforums im kommenden Frühjahr.
- (thomas) : Stand / Vorgehen zu : Stellungnahme der Fraktionen zu BB in Bochum (nadja Mails : s.u.)
Gerthe West
Doku
- Doku zu Spaziergang s. Anhang
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Mail an Wolfgang von Franz Große-Kreul, Philipp Trautmann
Sehr geehrter Herr Czapracki-Mohnhaupt,
als Auftakt zum Beteiligungsprozess für das Projekt „Gerthe-West“ fand am 29.08.2019 ein Quartiersspaziergang durch das Plangebiet statt. Die Stadt Bochum und NRW.URBAN bedanken sich bei Ihnen und allen Beteiligten, die sich in die Diskussionen vor Ort eingebracht bzw. uns im Nachgang der Veranstaltung ihre schriftlichen Anmerkungen zugesendet haben.
Alle Anregungen, Ideen sowie Kritikpunkte wurden in einer Dokumentation zusammengefasst, die unter dem nachfolgenden Link abrufbar ist. https://www.bochum.de/gerthewest
Eine begrenzte Zahl ausgedruckter Exemplare wird zudem in der Verwaltungsstelle Gerthe sowie der „Marktbude“ auf dem Marktplatz in Gerthe ausgelegt. Die Dokumentation soll allen zukünftig an der Planung beteiligten Akteure als „Einstiegslektüre“ in das Projekt dienen.Mit dem Dank ist der ehrliche Wunsch verbunden, dass das große Interesse weiter anhält und der gerne auch kontrovers geführte Dialog fortgesetzt wird. Die weiteren Beteiligungsformate werden von einem beauftragten Moderationsbüro organisiert und durchgeführt. Das Büro plan-lokal aus Dortmund wird in den kommenden Wochen das Gespräch mit lokalen Schlüsselakteuren suchen und einen Fahrplan für den weiteren Beteiligungsprozess zeitnah vorstellen.
Für Rückfragen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung und verbleiben
mit freundlichen Grüßen
Franz Große-Kreul, Philipp Trautmann
Kontaktaufnahme mit Büro plan-lokal aus Dortmund ?
Teilnahme/Unterstützung FFF 13.12.2019, 14.00 Uhr (zu 3.)
3. Die FFF Bochum werden zum 13.12.19 eine Fridays for future Demo ab 14 Uhr vom S-Bahnhof Wattenscheid Höntrop starten. Dabei ist Ihnen sehr wichtig das viele Gruppen von Antifa, Seebrücke, Bund, Nabu tierbefreier, ARIWA usw. alle Themen der Zerstörung, Lärm , Pferde, Militärgelände und Polizei kritisiert werden. So das die Reiterstaffel nicht zusstande kommen. Auch andere FFF Gruppen wie Dortmund Essen sollen sich beteiligen. Natürlich auch die bürgerliche Seite aber es kannn ja nur gut sein, wenn die auch mal politische Gruppen sehen.
Am 20.11.19 wird ein Treffen im SZ sein, es wäre schön, wenn ein*e Vertreter*in auch von euch kommen möchte und/oder ihr uns vielleicht bis zum 11.11 Bescheid sagen könnt, ob ihr euch beteiligt.
Lg Lars
Hier kann man ein gutes Video zum Thema vom bürgerlichen Protest sehen: https://www.stadtwald-bochum.de/news/
Artikel:
http://www.bszonline.de/artikel/parkpl%C3%A4tze-und-polizeipferde-statt-schutzgebiet-am-s%C3%BCdpark?fbclid=IwAR0GICfqs_hTQg9bJVDlr4o-7jC3f9CLLzlgmt2DZvgXRHht6c_QpUJR1RQ .
ZU : Fraktionen zu BB / Netzwerk bei Fraktionen
Von: Ernst Steinbach <ernst.steinbach@icloud.com>
Gesendet: Mittwoch, 6. November 2019 16:51
An: Günter Krethke <Krethke@bochum.de>
Cc: nadja.zein@stadtentwicklung.net
Betreff: Vorstellung des „Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung“ und seinen Zielen für Bürgerbeteiligung in Bochum
Hallo Günter,
ich würde an einem möglichen Termin der BV mit dem Netzwerk als Ratsmitglied, das ja auch beratendes Mitglied der Bezirksvertretung ist, gern teilnehmen.Zumal wir im Vorfeld des Bebauungsplanverfahrens „Gerthe West“ genau die Bürgerbeteiligung angestossen haben, die von dem Netzwerk eingefordert wird.
Da wir in den nächsten Jahren bei „Gerthe West“ sicherlich nicht stehenbleiben, finde ich andere Formen des Bürgerdialogs hilfreich, auch für kleinere Entwicklungsvorhaben und Lückenschlüsse.
Die Bürgerbeteiligung auf das rechtliche Mindestmaß zu beschränken ist auch politisch nicht hilfreich.
Mit freundlichen Grüßen Ernst Steinbach MdR Vorsitzender Ausschuss für Schule und Bildung im Rat der Stadt Bochum
Am 06.11.2019 um 09:35 schrieb Günter Krethke <Krethke@bochum.de>:
Sehr geehrte Damne und Herren,
s. u. MfG Günter Krethke>>> <nadja.zein@stadtentwicklung.net> 06.11.2019 08:40 >>>
Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister Donner,
sehr geehrte Damen und Herren Mitglieder der Bezirksvertretung Nord,wir vom Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung würden unsIhnen und den Fraktionen in der Bezirksvertretung gerne vorstellen, um mit Ihnen in einen Dialog über unsere Ziele und unser Konzept für Bürgerbeteiligung in Bochum einzutreten.
Im Jahr 2018 haben sich nach dem Bekanntwerden von Planungen zum Wohnbauflächenprogramm zahlreiche Bürgerinitiativen in den betroffenen Stadtteilen gegründet und sich mit bereits bestehenden Bürgerinitiativen im Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklungzusammengeschlossen. Mittlerweile sind auch Initiativen Mitglied des Netzwerks, die sich mit Stadtentwicklungsvorhaben außerhalb des Wohnbauflächenprogramms beschäftigen.
Die betroffenen Bürgerinnen und Bürger beklagen fast immer fehlende Information sowie unzureichende Möglichkeit zur Teilhabe an der Stadtteilentwicklung. Sie wollen im Entscheidungsprozess für Stadtentwicklungsmaßnahmen aktiv mitwirken. Allein die Möglichkeit, alle fünf Jahre an der Wahl der Mitglieder des Stadtrats und der Bezirksvertretungen sowie an der Wahl des Stadtoberhaupts teilzunehmen, wird nicht mehr als ausreichend angesehen. Erinnert sei hier nur an das große Interesse der betroffenen Bevölkerung an dem Rahmenplan Gerthe-West.
Das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung hat es sich zum Ziel gesetzt, frühzeitige Bürgerinformation zu Vorhaben der Stadtentwicklung und ein Format für informelle Bürgerbeteiligung in Bochum anzustoßen. Deshalb befinden wir uns seit Dezember 2018 im Dialog mit Herrn Baudezernent Dr. Bradtke und dem Referat für Bürgerbeteiligung. Ende Januar 2019 hat Herr Dr. Bradtke anlässlich eines Antrags auf Einrichtung einer Vorhabenliste im Rat der Stadt Bochum erklärt, dass er diesbezüglich bereits mit dem Netzwerk im konstruktiven Austausch steht.
Als Zwischenergebnis dieses Dialogs erfolgte im Juni 2019 im Kunstmuseum in der Reihe Stadtgespräche eine Vorstellung der bereits in Bonn und Dortmund installierten Beteiligungskonzepte und der bis dahin gemachten Erfahrungen.
Der Austausch mit der Bochumer Verwaltung wird noch im Dezember fortgesetzt werden.
Die Netzwerkmitglieder haben sich in der Zwischenzeit intensiv mit den Beteiligungskonzepten anderer Städte beschäftigt und sich mit den Akteuren einiger Städte vor Ort persönlich ausgetauscht. Wir sehen in einer frühzeitigen und systematischen Information der Bochumer Bevölkerung und in einer echten, kontinuierlichen und transparenten Bürgerbeteiligung nicht nur für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger, sondern auch für Politik und Stadtverwaltung in Bochum deutliche Vorteile im Vergleich zu punktuellen und häufig viel zu späten Reaktionen von Einzelpersonen, Initiativen oder Vereinen.
Durch sachliche Information von Beginn an kann Missverständnissen entgegengewirkt werden, “Insíderwissen” der Bevölkerung in den Stadtteilen kann bei der Detailplanung berücksichtigt und Protest vorgebeugt werden. Letztendlich wird hierdurch die Akzeptanz von Entscheidungen der zuständigen kommunalen Gremien erhöht.
Unser Ziel ist es deshalb, ein auf die Stadt Bochum zugeschnittenes Modell der frühzeitigen Information und eine systematische, kontinuierliche und transparente Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger zu konzipieren und zusammen mit der Stadtverwaltung und Kommunalpolitik zu implementieren.
Auf diesem Weg zu einer echten Bürgerbeteiligung in Bochum setzen wir auf Ihre Mitwirkung. Wer sonst wäre so nah an dem Diskurs, den Stadtentwicklung in den Stadtteilen mit sich bringt? Sie als Mitglieder der gewählten Vertretung im Bezirk sind schließlich die erste Anlaufstelle für Fragen und Forderungen der Bürgerinnen und Bürger vor Ort.
Über einen Terminvorschlag würden wir uns freuen und stehen Ihnen in der Zwischenzeit gerne für Fragen zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen Nadja Zein-Draeger Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung
weiteres
- WAZ-Forum 14.11.2019, 18.00 Uhr BWZ VHS-Forum Vorbereitung
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Freibad_Fans Werne schreiben an Wasserwelten
Freibad_Fans Werne schreiben an Wasserwelten
Dienstag 22.10.19, 16:59 Uhr
Die Freibad_Fans Bochum Werne schreiben in einem offenen Brief an den Geschäftsführer der Wasserwelten Berthold Schmitt: »Vor über einem Monat, am 09.09., hat die Bürger*innenversammlung zur Zukunft des Freibades in Werne stattgefunden, zu der die WasserWelten eingeladen hatten – für die Informationen auf der Veranstaltung und die Organisation bedanken wir uns, insbesondere bei den Mitarbeiter*innen, die die vielen Details im Hintergrund geregelt haben! Inhaltlich müssen wir leider festhalten: Sie haben alle Forderungen der Freibad_Fans kompromisslos abgelehnt. Dazu positionieren wir uns wie folgt:
Keine weitere Bürger*innenbeteiligung? Das finden wir undemokratisch!
Sie wollen den weiteren Sanierungsprozess ohne Bürger*innenbeteiligung durchführen. Auf der Versammlung haben Sie gesagt, nun müsse es mit dem Mitreden auch mal gut sein. Abgesehen davon, dass Sie selbst bei der Veranstaltung den mit Abstand größten Redeanteil hatten, halten wir eine Veranstaltung von zwei Stunden nicht geeignet, eine wirkliche Beteiligung zu ermöglichen. Wir fordern monatliche, öffentliche Zwischenberichte über den Stand der Sanierung und eine weitere Bürger*innenversammlung im Frühjahr 2020!
Eröffnung in der Saison 2021 – daran werden wir Sie messen!
Sie wollen das Bad nicht zur Saison 2020, sondern erst 2021 wieder eröffnen. Das ist zwar früher als zunächst angekündigt, aber später, als wir uns erhofft haben. Die ldeen der Freibad_Fans zu der Wiedereröffnung in der Saison 2020 haben Sie – ohne sie genauer anzuhören oder gar zu prüfen – als unrealistisch vom Tisch gewischt. Fest steht: Das Freibad ist seit Anfang des Jahres geschlossen und von den geplanten Sanierungsmaßnahmen ist bis heute keine einzige umgesetzt. Deshalb werden wir genau beobachten, wie die Sanierung voran schreitet und ob Sie zu Ihrem Wort stehen und in 2021 wieder eröffnen!
Was ist mit den mutmaßlichen Bergschäden? Wir fordern genaue Informationen!
Die plötzliche Schließung des Bades im Frühjahr dieses Jahres haben Sie mit Bergschäden begründet. Es seien laut eines Gutachtens, das Sie angefordert haben, weitere Untersuchungen für ca. 100.000 Euro nötig. Bisher ist nach Kenntnis der Sozialen Liste keine Information über mögliche Bergschäden in dem Gebiet erfolgt – deshalb hat sie auch eine Anfrage dazu gestellt. Es war von Ihrer Seite von Probebohrungen und Verfüllungen die Rede, doch davon haben Sie bis heute nichts berichtet. Wie ist hier der Stand?
Drastische Reduktion der Wasserflächen – wo bleiben Familien mit kleinen Kindern?
Sie wollen 6,7 Mio. & in das Bad investieren. Gleichzeitig Wollen Sie die Wasserfläche drastisch verkleinern mit der Begründung, langfristig Kosten zu sparen. Nicht nur das 75-m-Becken soll auf 50 m gekürzt, auch das Nichtschwimmerbecken soll von 30×50 auf 30x30m verkleinert werden. Das Babyplanschbecken soll ganz verschwinden. Damit ist nicht nur das Alleinstellungsmerkmal des Bades, die 75-m-Bahn, ausgelöscht, Sie verändern den Charakter des Bades so, dass es nicht mehr dasselbe, familienfreundliche Bad sein wird, aber genau das wird bei den zu erwartenden Hitzeperioden, die den Klimawandel begleiten, wichtiger sein denn je. Wir fordern den Erhalt aller Becken des Bades! Über Ihre Antwort freuen wir uns und sagen jetzt schon einmal Danke! Wir werden diesen Brief auch an den Aufsichtsrat der Stadtwerke Bochum, die Lokalpolitik und die Presse senden. Viele Grüße und hoffentlich auf bald sagen die Freibad_Fans Bochum Werne.«